Kurz erklärt
kWp steht für Kilowattpeak und bezeichnet die Spitzenleistung einer Photovoltaikanlage unter festgelegten Testbedingungen. Der Wert hilft, Anlagen zu vergleichen, sagt aber nicht voraus, wie viel Strom sie im Alltag tatsächlich erzeugt.
kWp steht für Kilowattpeak. Die Einheit beschreibt die maximale elektrische Leistung, die Solarmodule unter festgelegten Testbedingungen erreichen können. Bei einer Anlage wird die Leistung der Module addiert: Haben die Module zusammen eine Nennleistung von 8 Kilowatt, hat die Anlage eine Größe von 8 kWp.
Wichtig ist die Abgrenzung zu kWh: kWp ist eine Leistung, kWh eine Energiemenge. Eine Anlage mit 8 kWp erzeugt also nicht automatisch 8 kWh Strom pro Stunde oder eine bestimmte Strommenge pro Jahr. Der tatsächliche Ertrag hängt etwa von Standort, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Wetter ab. Auch die mögliche Leistung des Wechselrichters kann von der addierten Modulleistung abweichen.
Als grobe Orientierung kann eine gut ausgerichtete Anlage in Deutschland bei südlicher Ausrichtung und guter Neigung jährlich etwa 850 bis 1.050 kWh je kWp erzeugen. Ein rein hypothetisches Beispiel: Bei 8 kWp und angenommenen 900 kWh je kWp wären das rechnerisch 7.200 kWh im Jahr. Das ist keine Ertragsgarantie; Ost-West-Ausrichtungen und andere Standortbedingungen können zu geringeren oder abweichenden Erträgen führen. Für eine standortbezogene Einschätzung eignet sich eine Ertragsberechnung, etwa mit PVGIS.
Über diesen Beitrag
- Erstellt von
- Redaktion
- Veröffentlicht
- 3. August 2026
- Fachliche Prüfung
- Redaktionell erstellt, fachliche Einzelprüfung ausstehend
- Quellenbasis
- PVGIS (Europäische Kommission, Joint Research Centre)
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