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Kurz erklärt
Solarkern nutzt für Informationen zu Photovoltaik unter anderem Angaben der Bundesnetzagentur, des Marktstammdatenregisters, der Verbraucherzentrale, von PVGIS und des BDEW. Der hier ausgewiesene Datenstand ist Oktober 2026; besonders Vergütungssätze, Regeln und Förderbedingungen können sich ändern. Für verbindliche Entscheidungen zählt die jeweils aktuelle Veröffentlichung der zuständigen Stelle.
Quellen und Datenstand
Solarkern ordnet Informationen zu Photovoltaik, Speichern und Steckersolar anhand nachvollziehbarer Quellen ein. Dazu gehören amtliche Stellen, öffentliche Datenangebote und fachliche Informationsquellen. Welche Quelle passt, hängt von der Frage ab: Für Förder- und Registrierungsregeln sind andere Stellen maßgeblich als für eine überschlägige Ertragsschätzung oder eine Einordnung von Strompreisen.
Eine Quellenangabe bedeutet nicht, dass jede dort veröffentlichte Aussage für jeden Einzelfall gilt. Regeln können Voraussetzungen und Ausnahmen enthalten. Rechenbeispiele auf Solarkern sind Modellrechnungen: Das Ergebnis hängt von den ausdrücklich genannten Annahmen ab und ersetzt keine individuelle Planung, Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
Welche Quellen wir heranziehen
| Quelle | Wofür sie relevant ist |
|---|---|
| Bundesnetzagentur (EEG-Fördersätze) | Veröffentlichung und Einordnung der Einspeisevergütung. Bei abweichenden Angaben ist die offizielle Veröffentlichung maßgeblich. |
| Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) | Informationen zur Registrierung von Stromerzeugungsanlagen und Steckersolargeräten. |
| Verbraucherzentrale | Verständliche Verbraucherinformationen, etwa zu Angeboten, Verträgen und typischen Entscheidungsfragen. |
| Fraunhofer ISE | Fachliche Veröffentlichungen und Einordnungen zur Photovoltaik und zum Energiesystem. |
| PVGIS (Europäische Kommission, Joint Research Centre) | Standortbezogene Abschätzungen des Solarertrags. Das Ergebnis hängt unter anderem von Standort und Anlagenausrichtung ab. |
| Bundesministerium der Finanzen (BMF) | Informationen zur steuerlichen Behandlung, ergänzend zu den maßgeblichen Steuervorschriften. |
| KfW | Informationen zu ihren jeweils geltenden Förder- und Finanzierungsangeboten. Bedingungen und Verfügbarkeit können sich ändern. |
| VDE (Normen und Anwendungsregeln) | Technische Regeln und Sicherheitsanforderungen, soweit sie für das jeweilige Thema einschlägig sind. |
| Umweltbundesamt | Fachinformationen zu Umwelt- und Energiethemen. |
| BDEW-Strompreisanalyse | Einordnung durchschnittlicher Strompreise; der eigene Tarif kann davon abweichen. |
Bei steuerlichen Themen sind unter anderem das Umsatzsteuergesetz und das Einkommensteuergesetz relevant. Eine allgemeine Erläuterung klärt nicht automatisch, wie eine Vorschrift auf den persönlichen Fall anzuwenden ist. Bei Fragen zu Steuern oder Förderbedingungen solltest du die zuständige Stelle oder eine qualifizierte Beratung einbeziehen.
Zentral gepflegte Rechengrößen
Die folgenden Werte sind Orientierungspunkte für Inhalte und Beispielrechnungen. Sie sind keine Zusage für einen individuellen Tarif, Anlagenstandort oder Vergütungsanspruch.
| Rechengröße | Datenstand und Einordnung |
|---|---|
| Einspeisevergütung, Teileinspeisung bis 10 kWp | 7,70 ct/kWh bei Inbetriebnahme ab 1. August 2026; Stand Oktober 2026. Die Angabe beruht auf Presseberichten. Maßgeblich ist die offizielle Veröffentlichung der Bundesnetzagentur. Für größere Anlagen gelten anteilig niedrigere Sätze. |
| Haushaltsstrompreis | Rund 37 ct/kWh als Durchschnitt für 2026 laut BDEW-Strompreisanalyse. Dein tatsächlicher Preis hängt von Vertrag und Verbrauch ab. |
| Steckersolar | Bis 800 Watt Wechselrichterleistung und bis 2.000 Watt Modulleistung. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister und die geltenden technischen Normen sind zu beachten. |
Die Einspeisevergütung hängt unter anderem vom Inbetriebnahmezeitpunkt und der Anlagenleistung ab. Für Inbetriebnahmen im Jahr 2027 nennen wir hier keine Vergütungssätze: Die dafür relevanten gesetzlichen Änderungen sind offen. Prüfe den Stand zum Zeitpunkt deiner Entscheidung bei der Bundesnetzagentur.
Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis ist eine Vergleichsgröße, kein Preisversprechen. In Beispielrechnungen muss klar erkennbar sein, welcher Strompreis angenommen wurde. Auch eine Ertragsschätzung ist standortabhängig. Für eine erste Orientierung eignet sich PVGIS; Dachausrichtung, Neigung, Verschattung und konkrete Anlagenauslegung können das Ergebnis beeinflussen.
So sind Angaben und Berechnungen zu verstehen
Wir unterscheiden möglichst klar zwischen drei Arten von Aussagen:
- Regeln und offizielle Werte: Sie werden einer zuständigen Stelle oder der einschlägigen Vorschrift zugeordnet. Bei Änderungen zählt der aktuelle amtliche Stand.
- Orientierungswerte: Durchschnittswerte und Spannen beschreiben keine Garantie für deinen Haushalt oder dein Dach.
- Modellrechnungen: Ergebnisse folgen aus den offengelegten Annahmen. Ändern sich Strompreis, Ertrag, Eigenverbrauch oder Kosten, ändert sich auch das Ergebnis.
Ein höherer Eigenverbrauch kann den Strombezug aus dem Netz verringern, ist aber nicht automatisch gleichbedeutend mit einer besseren Rendite. Ebenso ist eine Ertragsschätzung keine Prüfung des Dachs oder der Elektroinstallation. Statik, Netzanschluss, Speicher und Wechselrichter müssen im konkreten Fall fachgerecht beurteilt werden. Installation und Prüfung gehören in die Hände eines Elektrofachbetriebs.
Aktualisierung
Der auf dieser Seite genannte Datenstand ist Oktober 2026. Angaben können sich durch neue amtliche Veröffentlichungen, Gesetzesänderungen oder aktualisierte Datensätze verändern. Solarkern aktualisiert zentrale Werte, wenn sich eine relevante Grundlage ändert; bis eine Änderung geprüft und eingearbeitet ist, kann eine Angabe überholt sein. Für eine konkrete Entscheidung solltest du daher die aktuelle Veröffentlichung der zuständigen Stelle heranziehen.
Das gilt besonders für Einspeisevergütungen, Förderbedingungen, Steuerfragen und technische Anforderungen. Bei Förderprogrammen der KfW sind jeweils die aktuellen Bedingungen maßgeblich. Für technische Normen und deren Anwendung kommt es auf den konkreten Anwendungsfall an; die Prüfung und Umsetzung gehören zu qualifizierten Fachleuten.