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Glossar

Kapitalwert bei Photovoltaik einfach erklärt

Redaktion · 1 Minuten Lesezeit · 9. September 2026

Kurz erklärt

Der Kapitalwert einer Photovoltaikanlage ist die Summe ihrer erwarteten künftigen Einnahmen und Ausgaben, umgerechnet auf ihren heutigen Wert. Ist er positiv, übersteigen die abgezinsten Einnahmen die angesetzten Kosten. Das Ergebnis hängt stark von den Annahmen ab und ist keine Garantie für den tatsächlichen finanziellen Nutzen.

Der Kapitalwert beschreibt, was künftige Ein- und Auszahlungen eines Projekts zum heutigen Zeitpunkt wert sind. Bei einer Photovoltaikanlage können dazu zum Beispiel die Anschaffungskosten, eingesparte Stromkosten, Einspeiseerlöse und spätere Ausgaben zählen. Weil Geld heute und Geld in der Zukunft nicht gleich bewertet werden, werden die künftigen Zahlungen mit einem Abzinsungssatz auf den heutigen Wert umgerechnet.

Vereinfacht lautet die Formel: Kapitalwert = Summe der abgezinsten künftigen Zahlungsüberschüsse − Anfangsinvestition. Ein positiver Kapitalwert bedeutet, dass die erwarteten Zahlungsüberschüsse nach dieser Rechnung höher sind als die Investition. Ein negativer Wert bedeutet das Gegenteil. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung: Strompreis, Solarertrag, Eigenverbrauch, Kosten und Betrachtungszeitraum beeinflussen es. Der Kapitalwert allein sagt weder aus, wann sich eine Anlage amortisiert, noch wie unabhängig ein Haushalt vom Stromnetz wird.

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Erstellt von
Redaktion
Veröffentlicht
9. September 2026
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