Kurz erklärt
Eine Kilowattstunde (kWh) ist eine Einheit für Energie. Sie entspricht der Energiemenge, die ein Gerät mit einer Leistung von einem Kilowatt in einer Stunde verbraucht oder erzeugt. Bei Photovoltaik wird der Stromertrag ebenfalls in kWh angegeben.
Eine Kilowattstunde, abgekürzt kWh, misst eine Energiemenge. Sie sagt aus, wie viel Strom über eine bestimmte Zeit verbraucht oder erzeugt wurde. Dabei steht „kilo“ für tausend: Eine Kilowattstunde entspricht tausend Wattstunden. Die kWh ist also keine Angabe zur momentanen Leistung, sondern fasst Leistung und Zeit zusammen. „Kilowatt pro Stunde“ wäre etwas anderes und ist nicht dasselbe wie eine Kilowattstunde.
Die Formel lautet: Energie in kWh = Leistung in kW × Zeit in Stunden. Ein Gerät mit einer Leistung von einem Kilowatt verbraucht in einer Stunde eine Kilowattstunde, wenn es während der ganzen Zeit mit dieser Leistung läuft. Ein Gerät mit geringerer Leistung benötigt entsprechend länger für dieselbe Energiemenge. Der tatsächliche Verbrauch hängt davon ab, wie lange und mit welcher Leistung ein Gerät betrieben wird.
Bei einer Photovoltaikanlage beschreibt die kWh, wie viel Strom sie in einem Zeitraum erzeugt hat. Der Zähler kann außerdem erfassen, wie viel Strom im Haushalt verbraucht, ins Netz eingespeist oder aus dem Netz bezogen wurde. Diese Werte helfen dabei, Erzeugung und Verbrauch gegenüberzustellen. Davon zu unterscheiden ist kWp: Die Angabe beschreibt die Nennleistung einer PV-Anlage unter festgelegten Bedingungen, nicht ihren tatsächlichen Stromertrag. Dieser wird in kWh gemessen und hängt unter anderem von Standort, Ausrichtung und Wetter ab.
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- Erstellt von
- Redaktion
- Veröffentlicht
- 17. August 2026
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